Fliegenschnur

Die Fliegenschnur oder auch Flyline

Die Fliegenschnur oder auch Flyline ist eine spezielle Angelschnur zum Fliegenfischen. Die typische Fliegenschnur besteht aus einem geflochtenen Nylonkern, umgeben von einem Kunststoffmantel. Sie unterscheidet sich relativ deutlich zu einer normalen Angelschnur. Sie ist dicker und schwerer ausgelegt. Da sie das einzige Wurfgewicht darstellt, sollte man sich auch bei der Auswahl der Fliegenschnur, der Nachschnur und dem Vorfach einige Gedanken machen, die ich hier in meinem Ratgeber kurz erklären möchte.

Hier meine Fliegenschnur Empfehlungen für dich

* am 5.04.2017 um 10:23 Uhr aktualisiert

* am 5.04.2017 um 12:39 Uhr aktualisiert

* am 5.04.2017 um 10:43 Uhr aktualisiert

Aufbau der gesamten Schnur

Wie ist einen Fliegenschnur aufgebaut? Es geht los mit der Fliege, diese wird an dem Vorfach befestigt. Dies ist meist nur 2-3 Meter lang, aber nie länger als die Fliegenrute selbst und hat eine wesentlich geringere Tragkraft als die Fliegenschnur. Das Fliegenvorfach ist dann mit der Fliegenschnur verbunden, die  zwischen 23-36 m betragen kann und das Wurfgewicht beim Fliegenfischen darstellt. Aber zu der Fliegenschnur später mehr. Die Fliegenschnur ist dann noch mit der Nachschnur, backline oder auch backing verbunden, die zwischen 50 und 100 Meter lang ist und meistens nicht zum Einsatz kommt, außer man hat einen sehr kampfstarken Fisch, der die gesamte Fliegenschnur abzieht.

Die Fliegenschnur.

Aber jetzt weiter mit der Fliegenschnur, um die es hier ja gehen soll. Hier gibt es einiges zu beachten.

AFTMA oder ASA Klassen

Die Fliegenschnur ist in Wurfgewichtklassen eingeteilt, die sogenannten AFTMA ( American Fishing Tackle Manufacturer Association ) Klassen oder neuerdings auch ASA ( American Sportfishing Association ) Hier wird  das Wurfgewicht, gleichbedeutend mit dem Schnurgewicht auf die ersten 9,15 m angegeben und nach diesem Gewicht werden die Schnüre in 12 Klassen eingeteilt.

Klasse 4-5 (leichtes Äschenfischen)

Klasse 5-6 (Forellenfischen)

Klasse 7-8 (Streamerfischen auf Hecht und Zander)

Klasse 9-10 (Meerforellen- und Lachsfischen)

Klasse 10-12 eignet sich zum Tarponfischen

Diese Klasse der Fliegenschnur sollte unbedingt zur Fliegenrute und zu Fliegenrolle passen, damit einem erfolgreichen Fischerlebnis nichts im Weg steht.

Das Schwimmverhalten der Schnur:

F floatin= schwimmend

S sinking = sinkend

Besondere

F/S Sink Tip = sinkender Spitze 3 m

F/S Sink Head = sinkender Kopf 6 m

Die wichtigsten Arten sind die schwimmende und sinkende Schnur, die beiden anderen sind meist nicht so oft anzutreffen. Welche man benötigt, hängt davon ab, wie man fischen möchte und welche Fliege man hierfür verwenden möchte. Benutzt man eine Trockenfliege, benötigt man natürlich eine Trockenschnur und beim Rest meistens eher eine sinkende Schnur. Allerdings kann man dank des Vorfachs auch mit einer Trockenschnur eine  Nymphe oder Steamer verwenden.

Die Form der Fliegenschnur

Wichtig ist noch die  Form der Fliegenschnur. Diese hat starke Auswirkung auf den Wurf, darauf, ob der Fisch sie orten kann bzw. wie sanft die Fliegenschnur auf das Wasser aufgesetzt werden kann.

 Es gibt 4 unterschiedliche Fliegenschnurformen zu nennen.

  • Parallele Schnur L level = parallel
  • Einseitig verjüngte Schnur – single taper ST
  • Doppelseitig verjüngte Schnur – double taper DT
  • Keulenförmige Schnur – weight forward WF

L level sind parallel verlaufende Schnüre, diese werden heute fast nicht mehr eingesetzt.

ST single taper, die Schnur läuft einseitig immer dünner aus.

DT double taper , die Schnur läuft an beiden Enden immer dünner aus. Diese Schnüre können besonders sanft auf dem Wasser abgesetzt werden

WF weight forward, die Schnur hat vorne eine kurze Verjüngung, daran anschließend eine ca. 3-6 Meter langes dicker Teil, die sogenannte Keule. Diese geht dann in eine etwas dicker Laufschnur über. Diese sind am meisten verbreitet, da man mit ihnen besonders leicht weite Würfe erzielt.

Backline oder backing.

Die Nachschnur, backline oder backing genannt, wird wie bereits erwähnt als erstes auf die Rolle aufgespult und wird nur bei großen, kampfstarken Fischen benötigt, die das gesamte Vorfach und die gesamte Fliegenschnur abziehen. Deshalb sollte die Nachschnur eine Tragkraft von 10 bis 15 kg haben. Ansonsten braucht man nicht viel dabei zu beachten.

Das Fliegenvorfach.

Noch ein paar Worte zum Fliegenvorfach. Beim Vorfach handelt es sich wie bereits erwähnt um die Verbindung der Fliegenschnur und dem Hacken. Beim Fliegenfischen kommen hauptsächlich monofile Vorfächer zum Einsatz, die meist eine Länge von 2,2m bis 2,7m haben, aber nie länger als die Rute sein sollten. Man unterscheidet hier ebenso wie bei der Fliegenschnur zwischen Trocken- und Nassfliegenvorfach. Fliegenvorfächer sind zur Spitze hin einseitig verjüngt. Dies bewirkt, dass die Fliege weich auf dem Wasser aufsetzt und so eine möglichst natürliches Verhalten widerspiegelt.

Hier meine Fliegenvorfach Empfehlungen für dich

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* inkl. MwSt. | am 14.11.2016 um 21:19 Uhr aktualisiert

Und dann sollte man loslegen und mit der neuen Fliegenschnur ans Wasser. Und wenn man wieder etwas sucht, hier bei Fliegenfischen-Ratgeber.de gibt es vielleicht die Information, die du brauchst.